| Stammtischthemen - Übersicht | Termin/Ort |
| Lehrlingsausbildung im Hotel- und Gastgewerbe | Dienstag, 20. Mai 2008, 15.00 Uhr bis ca. 17:00 Uhr |
| Donnerstag, 15. Mai 2008, 18.00 Uhr Beginn mit einer Betriebsbesichtigung der Rösterei |
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| Ausbilden im 5-Mann/Frau Betrieb | Donnerstag, 13. März 2008, ab 19.00 Uhr , Gasthof Hirschen (neben der Pfarrkirche) Thomas-Walch-Straße 3, 6460 Imst ExpertInnen: Cordula Einwaller ( Frisiersalon hair'n style) , Ing. Josef Hofmann (Schlosserei Hofmann) Moderation: Ernst Gosterxeier |
| Ausbildungsbegleitende Instrumentarien | Dienstag, 04.03.2008; 18.00 Uhr bis ca. 18:45 Uhr Betriebsbesichtigung mit anschließendem Stammtisch, Wo: Langer Glasgroßhandel, Pilkington Innsbruck , Archenweg 54 |
| Lehrlinge werden von unterschiedlichen MitarbeiterInnen aus verschiedenen Abteilungen ohne pädagogische Qualifikation ausgebildet - wie gehe ich als verantwortliche/ AusbilderIn damit um? | Dienstag, 26. Feber 2008, ab 19.00 UhrWo: Gasthof zum Mohrenwirt, Untermarkt 26, 6600 Reutte |
| Sicherheit am Arbeitsplatz | Donnerstag, 14. Feber 2008, ab 18.00 Uhr Betriebsbesichtigung mit anschließendem Stammtisch |
| Dienstag, 09. Oktober 2007, mit Betriebsbesichtigung GE Jenbacher GmbH &Co OHG, Achenseestraße 1-3, 6200 Jenbach |
Ein Stammtisch, speziell auf eine best. Branche abgestimmt, mit einer geringen Teilnehmerzahl ist sehr interessant und sollte dringend beibehalten werden. Sehr viele der AusbilderInnn, auch die am Stammtisch, sind oft in Lehrlingsfragen überfordert und wissen nicht wirklich wohin sie sich wenden können. Eine gute Aufklärung kann durch uns erfolgen und an den Stammtischen besprochen und diskutiert werden. Es besteht die Meinung das gerade in den Betrieben eine Art vor Ort Service eingerichtet werden soll. Auch das Thema Systemgastronomie war ein wesentlicher Teil unserer Diskussion. Die Verantwortlichen dieser Sparte werden angehalten diesen Beruf auch in Tirol zu fördern. Ein Teilnehmer sieht gerade den gut ausgebildeten Systemgastronomen in unseren Betrieben z.B. als Food and Beverage Manager. Weiters werden wir uns überlegen müssen unsere jungen Leute bereits in der Pflichtschule über die tollen Möglichkeiten eines Tourismusberufes zu begeistern. Ungezwungene Veranstaltungen von Cooking + Service Contests sollen den Lehrlingen eine Chance geben sich zu profilieren. Auch bei diversen Tiroler Messen und Veranstaltungen sollten wir vor Ort sein um die Jugend und deren Eltern von der Lehre und Weiterbildung - Lehre mit Matura - im Tourismus zu informieren.
Als Auftrag an das Ausbilderforum wurde die Planung eines Stammtisches im Bezirk Kufstein - spezielle Betreuung von diversen Hotel- und Gastronomiebetrieben vor Ort in allen Fragen der Lehrausbildung sowie LAP und die Hilfestellung der Ausbilder bei schwierigen rechtlichen Fragen formuliert. Als
Ideen/ Themen für den nächsten Stammtisch wurden "
Rechten und Pflichten des Lehrlings und der Ausbildner, ev. mit einem Rechtsexperten" sowie das Thema "Systemgastronomie" angeführt.
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Kurzbericht
15 engagierte und wissbegierige LehrlingsausbilderInnen folgten der Einladung des Ausbilderforums und trafen sich am 15. Mai um 18 Uhr beim Handelshaus Wedl in Mils. Angesagt war eine Führung durch die Kaffeerösterei mit einem anschließenden Stammtisch zum Thema „Rechtliche Neuerungen in der Lehrlingsausbildung“.
Röstmeister Wolfgang Svehla konnte uns in seiner fast zweistündigen Führung davon überzeugen, dass Kaffee nicht gleich Kaffee ist. Wir lernten viel über Anbaugebiete, Erntemethoden und Geschmacksunterschiede. Ob Arabica oder Robusta, Kaffee ist am Wert gemessen nach Erdöl das Welthandelsgut Nr.2 und zählt für einige Länder zum wichtigsten agrarischen Exportgut. Das Handelshaus Wedl kauft seinen Rohkaffee an der Börse in Hamburg. Die einzelnen Kaffeesorten entstehen dann nach eingehender Verkostung, geheimen Mischungsverhältnissen und sorgfältiger Rösterei in der Hexenküche des Röstmeisters. Von der Qualität des Wedl Kaffees konnten wir uns nach der Führung bei einer Verkostung überzeugen.
Im Anschluss an die Führung informierte uns Frau Heidi Weinberger von der AK Jugendabteilung über rechtliche Neuerungen im Bereich der Lehrlingsausbildung.
Nähere Informationen dazu finden Sie in Kürze auf unserer Homepage.
Den Ausführungen von Cordula Einwaller und Ing. Josef Hofmann ist zu entnehmen, dass in Kleinunternehmen, die nur ein bis zwei Lehrlinge aufnehmen von einer „richtigen Wahl“ viel abhängt und mitunter eine sehr mit der Person des Ausbilders verbundene Ausbildung stattfindet. Es war deutlich zu hören, dass sich jede/r AusbilderIn sehr bemüht, den Lehrlingen die bestmögliche Ausbildung zu bieten. Sei dies mit Seminaren oder mitunter sogar in freiwilligen Trainingseinheiten in der Feizeit. (Ernst Gosterxeier)
Wir danken Frau Cordula Einwaller und Herrn Josef Hofmann recht herzlich dafür, dass sie sich bereit erklärt hatten, mit einem Impulsreferat über Ihre persönlichen Erfahrungen beim Stammtisch die Diskussionsrunde eröffneten.
Themenvorschläge für den nächsten Stammtisch sind: Änderungen und Neuerungen von Gesetzen und Vorschriften in der Lehrlingsausbildung.
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Kurzbericht
Dieser Stammtisch war dem Thema „Ausbildungsbegleitende Instrumentarien“ gewidmet. Herr Rupert Achrainer und Dr. Peter Schumacher informierten in Form eines Impulsreferates und standen anschließend für Fragen und Austausch zur Verfügung. 10 interessierte TeilnehmerInnenan diskutierten in angenehmer Atmosphäre die vielfältigen Aspekte dieses Stammtischthemas.
Nach der Begrüßung und dem Anlegen der Schutzausrüstung führt Hr. DI Clemens Unterluggauer (Produktionsleiter der Fa. Langer) die Stammtischgäste durch die Isolierglasproduktion. Hier vermittelt er anschaulich den Entstehungsprozess eines Isolierglaselementes in einer automatischen Produktionslinie. (siehe Fotos)
Nach der Führung um ca. 18:55 Uhr beginnt der eigentliche Stammtisch mit der Vorstellung zweier „Babys“ (O-Ton Hr. Dr. Schumacher) durch Hr. Dr. Peter Schumacher.
Die erste „Neuerung“ ist das Praxisheft (wird auch von WK angeboten) als Unterstützung bei der Ausbildung. Hier können vom Lehrling und vom/von der AusbilderIn Aufzeichnung über den Fortlauf der Lehre geführt werden. Das Heft ist in seiner Aufmachung sehr praxisnah und kann ohne viel Aufwand den jeweiligen Firmenanforderungen angepasst werden. Die Verwendung einer solchen Unterlage wird auch vom Experten in Sachen Ausbildungsplan, Hr. Rupert Achrainer, sehr empfohlen.
Das 2. von Hr. Dr. Peter Schumacher vorgestellte Projekt wird von allen begeistert und mit großem Interesse aufgenommen. Es handelt sich hierbei um die Übersetzung diverser Berufsbilder ins LL (Leichter Lesen) Format. Die AK hat diese Übersetzung für die 10 gängigsten Berufsbilder in Auftrag gegeben. Die 2 ersten sollen bereits im März 2008 verfügbar sein, die restlichen sollen bis zum Frühsommer 2008 folgen.
Diese Berufsbilder in LL sind aus meiner Sicht ein Quantensprung in der täglichen Arbeit von AusbilderInnen. In einer für jeden verständlichen Sprache (im Gegensatz zum Gesetzestext der herkömmlichen Berufsbilder) wird hier aufgezeigt was die Lehre beinhaltet. Eine wirklich tolle Sache, ich freue mich schon auf das Exemplar zu meinem Beruf. (Ein Musterexemplar eines bereits fertig übersetzten Berufsbildes konnte jeder Gast mitnehmen)
Nun ist Hr. Rupert Achrainer an der Reihe. Er bringt den TeilnehmerInnen die Ausbildungsplanung in ihrer gesamten Bandbreite nahe. Ohne sich in Details zu verlieren werden die Eckpunkte einer erfolgreichen Planung und somit auch Ausbildung erläutert . Die neuen Berufsbilder in LL finden auch hier sofort Eingang. Hr. Achrainer schafft es mühelos auch für „alte Hasen„ neue Anregungen zum Thema Ausbildungsplanung zu vermitteln. Besonders gut hat mir die Idee der jährlichen Überprüfung und Reflektierung (auch durch Lehrlinge) der bisher praktizierten Ausbildung gefallen.
Ich bedanke mich noch einmal bei allen die, die Einladung in unser Haus angenommen haben, und hoffe der Stammtisch hat ihnen so gut gefallen und so viel gebracht wie mir. (Brigitte Rasch)
Kurzbericht
Die TeilnehmerInnen sehen es als Auftrag an das Ausbilderforum den Ausbildungsverantwortlichen und den Unternehmern klar ersichtlich aufzeigen was für ein Manko entstehen kann, wenn Lehrlinge eine bestimmte Zeit ihrer Ausbildung Personen zugeordnet werden, die die Grundregel einer soliden Ausbildung nicht beherrschen. Das Ausbilder Fitness Programm wäre das einfachste und schnellste Instrument die Grundzüge einer erfolgreichen Ausbildung zu vermitteln.
Wachter Markus stellt schon öfter fest, dass oft junge Facharbeiter (nach Abschluss der Lehrabschlussprüfung) mit der Ausbildung betraut werden ohne pädagogische Erfahrung. Markus könnte sich vorstellen dass in der Lehrstoffverteilung in der Berufsschule im letzten Lehrjahr Mitarbeiterführung und der Umgang mit Lehrlingen eingebaut werden kann.
Als Themen für den nächsten Stammtisch wird folgendes angedacht: Wie sieht ein zeitgemäßer Eignungstest aus? ( bezüglich Inhalt ) Was gibt es für Bezugsquellen für Eignungstests? Was hat sich beim Berufsausbildungsgesetz geändert? Alles zum Thema Recht in der Berufsausbildung!
Kurzbericht zum Stammtisch "Sicherheit am Arbeitsplatz"
Dieser Stammtisch war dem Thema „Sicherheit am Arbeitsplatz“ gewidmet. Herr Dipl. Ing. Josef Kurzthaler (Leiter der Abteilung für Verwendungsschutz im Arbeitsinspektorat) informierte in Form eines Impulsreferates zum Thema „Sicherheit am Arbeitsplatz“. Anschließend stand der Referent für Fragen und Austausch zur Verfügung. Dieses Angebot nahmen 27 interessierte AusbilderInnen und ExpertInnen an und diskutierten in angenehmer Atmosphäre die vielfältigen Aspekte dieses Stammtischthemas.
Wir danken Herrn Josef Empl recht herzlich für die Einladung, für die Möglichkeit zur Betriebsbesichtigung und für die Gastfreundschaft!
Nach der Begrüßung und dem Sektempfang der TeilnehmerInnen durch Geschäftsführer Hr. Empl Josef im VIP Bereich des Empl Service Parks (ESP) wurde ein kurzer Rundgang durch den Reparaturbereich und die Feuerwehrfahrzeugproduktion sowie den Feuerwehr Zubehör Shop gemacht.
Im Anschluss zeigt Hr. Dipl. Ing. Kurzthaler (Arbeitsinspektorrat Innsbruck) einige Fotos von positiven und negativen Beispielen von Arbeitsbereichen und Maschinen.
Die CE Kennzeichnung und die Wichtigkeit der Gefahrenanalyse pro Maschine wird eingehend erklärt.
Die Beschäftigungsverbote für Lehrlinge werden besprochen. – Wichtig: mit schriftlicher Unterweisung kann früher begonnen werden.
Unterlagen können unter www.arbeitsinspektion.gv.at angefordert oder herunter geladen werden.
Unfallevaluierungen sollten im Betrieb intern kundgemacht werden.
Ein Auszug der Fragen, die diskutiert wurden: